Neue Förderprojekte im Naturschutz

Bei der Förderung von Einzelprojekten legt die Somaha Stiftung den Fokus auf Organisationen, die innovative Ideen für den praktischen Naturschutz umsetzen oder Projekte realisieren möchten, die eine Anschubfinanzierung benötigen. Im Thema Naturschutz werden folgende Projekte neu unterstützt: 

Wild & Schön – Schmetterlingskorridor 

Der Verein Wild & Schön setzt sich für die Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum ein. Mit dem Projekt Schmetterlingskorridor entsteht in zehn Jahren ein mehr oder weniger zusammenhängender ökologischer Korridor um den Bielersee. Ziel des Projekts ist die Umwandlung von Privatgärten in Naturgärten sowie die Vernetzung mit weiteren naturnahen Flächen wie Landwirtschaftsflächen und öffentlichen Flächen.  

Die Somaha Stiftung unterstützt das Teilprojekt Schmetterlingskorridor – Gemeinde Ins 2025, welches darauf abzielt, 30-50 Privatgärten zu evaluieren und deren Gartenbesitzer zu beraten, die Bevölkerung für Biodiversität im Garten zu sensibilisieren sowie wichtige Akteure wie Gemeinden, Schulen, Vereine und KMUs miteinander zu vernetzen.  

Dank den naturnahen Gärten entstehen neue Lebensräume für Schmetterlinge und andere Insekten. Die Bevölkerung wird durch partizipative Events im Rahmen von Gartentor – Regio Bielersee aktiv einbezogen. Das Gesamtprojekt umfasst 20 Gemeinden und zielt darauf ab, bis 2033 1001 Naturgärten, sowie 10% der Landwirtschaftsflächen und 30% der öffentlichen zu vernetzen. Der Projektansatz wird bereits in einer anderen Region (Waadtland) dupliziert und lässt sich auf weitere Regionen übertragen.  

Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite von Wild & Schön 

WWF Schweiz – Natur verbindet 

Der WWF Schweiz engagiert sich für den Schutz der Biodiversität und eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Mit dem Projekt Natur verbindet werden landwirtschaftliche Flächen ökologisch aufgewertet, indem Hecken, Obstwiesen, Weiher und Kleinstrukturen geschaffen oder gepflegt werden. Freiwillige und Betriebe arbeiten Hand in Hand, um Naturkorridore zu sichern und die Artenvielfalt zu stärken. 

Das Projekt verfolgt zwei zentrale Ziele: Zum einen werden Lebensräume geschaffen und vernetzt, um die Artenvielfalt auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen zu erhöhen. Zum anderen wird Wissen vermittelt, indem Freiwillige und Betriebe für die Bedeutung der Biodiversität und nachhaltige Produktionsmethoden sensibilisiert werden. 

Bis Juni 2026 sollen in rund 250 Einsätzen mit 2'500 Freiwilligen neue Lebensräume entstehen. Dabei werden 90 ha ökologisch wertvolle Flächen gepflegt oder renaturiert, 12 km Hecken und Waldränder angelegt oder aufgewertet, 30 Teiche und Weiher geschaffen und 1'000 Bäume gepflanzt. Die Massnahmen stärken die ökologische Vernetzung und fördern die Wiederherstellung belasteter Ökosysteme.   

Weitereführende Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite von WWF Schweiz. 

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Bild: ©Archiv Wild & Schön 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bild: ©WWF Schweiz – Ullmann Photography 

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