Neue Erkenntnisse aus den Förderpartnerschaften

Im Rahmen ihrer Fördertätigkeit stellt die Somaha Stiftung zusammen mit ihren Förderpartnern der Öffentlichkeit neue Erkenntnisse aus den gemeinsamen Projekten zur Verfügung.

1) Terre des hommes – Bericht zum Finanzierungsmodell  

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen Terres des hommes, PeaceNexus und der Somaha Stiftung wurde ein gemeinsamer Lernbericht veröffentlicht: Mehr Ressourcen in lokale Hände legen: Finanzierungsmodelle für Lokalisierung. Der Bericht identifiziert praktische und skalierbare Modelle zur Finanzierung von Lokalisierung, das heisst wie lokale Akteure besseren Zugang zu Ressourcen erhalten und langfristig gestärkt werden können.   

Der Bericht identifiziert drei miteinander verbundene Finanzierungsmodelle: die Erzielung höherer Netto-Einnahmen ohne Zweckbindung, eine bessere Einflussnahme auf Geberrichtlinien sowie die gezielte institutionelle Stärkung lokaler Akteure. Diese Ansätze sollen lokale Organisationen in die Lage versetzen, eigenständiger zu agieren, Ressourcen langfristig zu planen und eine stärkere Rolle in Entscheidungsprozessen einzunehmen.  

Lokalisierung gelingt nur dann, wenn Finanzierungsmodelle und Zusammenarbeit im Sektor gemeinsam weiterentwickelt werden – und lokale Akteure den notwendigen Raum erhalten, ihre eigenen Strategien voranzutreiben.  

Den vollständigen Bericht finden Sie hier: Bericht zum Finanzierungsmodell.   

2) Helvetas – Wissensreihe: Urban Governance  

Im Rahmen des Moving Governance Programms wurde das fünfte Wissensprodukt Urban Governance veröffentlicht.  

Angesichts des rasanten Wachstums vieler Städte ist eine starke urbane Governance – also die Planung, Verwaltung und Finanzierung urbaner Räume – wichtiger denn je. Sie ist entscheidend, um städtisches Wachstum zu steuern und Städte inklusiv, widerstandsfähig und gerecht zu gestalten. 

Helvetas beleuchtet anhand von drei Ländern, wie lokale Behörden gemeinsam mit der Bevölkerung Lösungen entwickeln, die die urbane Entwicklung nachhaltig verbessern:   

  • Tansania: In Singida stärkt das Projekt Sauti na Nafasi die Beziehungen zwischen Einwohner:innen und Behörden. Durch Ausschüsse zur Überwachung der sozialen Rechenschaftspflicht können die Einwohner:innen öffentliche Ressourcen nachverfolgen, mit lokalen Verantwortlichen in Dialog treten und die lokale Entwicklung mitgestalten. 
  • Bolivien: Das City Observatory in Sucre analysiert Daten und liefert dabei zuverlässige Informationen für eine transparente, evidenzbasierte Planung. 
  • Nepal: Das Projekt Urban Futurescape - Hamro Sahar stärkt die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und gemeindebasierten Organisationen und stellt sicher, dass die Perspektiven der Gemeinden direkt in den formellen Planungsprozess Nepals einfliessen. 

Die Erfahrungen zeigen, dass gute Stadtverwaltung nicht allein auf technischen Lösungen beruht, sondern auf Vertrauen, Transparenz und der Bereitschaft der Behörden dialogorientierte und partizipative Arbeitsweisen zu fördern. 

Den vollständigen Bericht finden Sie hier: Urban Governance 

 

Informationen zu weiteren Somaha Förderergebnissen finden Sie unter Aktivität.    

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Bild: Tdh - ©John Kalapo

 

 

 

 

 

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Bild: Tansania, Projekt Sauti na Nafasi - ©Yusuf Msafiri  

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